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Johannes Cabal - Seelenfänger: Roman
 
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Johannes Cabal - Seelenfänger: Roman (Taschenbuch)

von Jonathan L. Howard (Autor), Jean-Paul Ziller (Übersetzer)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,00 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (7. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442469961
  • ISBN-13: 978-3442469963
  • Originaltitel: Johannes Cabal the Necromancer - Trilogie Band I
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 89.778 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wer seine Seele verkauft, sollte nicht mit dem Teufel spielen!

Der Weg in die Hölle ist nicht der angenehmste. Doch Johannes Cabal bleibt nichts anderes übrig, als ihn trotzdem anzutreten, wenn er seine Seele wiederhaben will. Er hatte sich an den Teufel verkauft, um Totenbeschwörer zu werden. Doch ohne Seele lebt es sich nur halb so gut, und daher steht Johannes wieder einmal in den heißen Hallen. Satan gibt allerdings nur ungern her, was er einmal besessen hat. Erst wenn Johannes 100 Seelen innerhalb eines Jahres rekrutieren kann, bekommt er seine eigene wieder ... ein fairer Deal, oder?

Ein Jahr, 100 Seelen und ein Jahrmarkt der besonderen Art: ein Seelenfänger packt aus.

Der Beginn einer fantastisch witzigen Trilogie mit einem wahrhaft düsteren Helden.

Eigentlich sollte Johannes Cabal dem Teufel dankbar sein: Ihm durfte er seine Seele verkaufen, um die Kunst des Totenbeschwörens zu erlernen. Doch erstens weiß Johannes inzwischen, wie man Tote zum Leben erweckt, und zweitens ist das Leben ohne Seele doch nur halb so schön. Also bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Teufel erneut aufzusuchen. Vorbei an armen Seelen, die noch 9747 Aufnahmeformulare für das ewige Feuer ausfüllen müssen, gelangt er zum Herrn der Unterwelt. Aber so einfach, wie er sich das vorgestellt hat, verläuft das Gespräch nicht. Schließlich ist es Satans Lieblingsbeschäftigung, Seelen zu sammeln, und wenn er einmal eine hat, lässt er sie so schnell nicht wieder los. Am Ende geht er mit Johannes allerdings ein Tauschgeschäft ein: Liefert dieser ihm innerhalb eines Jahres 100 Seelen, bekommt er seine eigene zurück. Und so begibt sich Johannes auf eine abenteuerliche Reise, im Gepäck einen Jahrmarkt, den ihm der Teufel höchstpersönlich zur Verfügung gestellt hat. Da er sich aber nicht ganz ohne Hilfe an seine Aufgabe wagt, sucht er seinen Bruder auf, der leider gar nicht gut auf Johannes zu sprechen ist. Immerhin hatte der ihn nach einer unvorhergesehenen Vampirattacke einst in einer Gruft zurückgelassen. Doch auch sein Bruder hat bei der Sache etwas zu gewinnen - seine Freiheit nämlich -, schließlich kann er endlich die dunkle Grotte verlassen und wieder am Leben teilnehmen. Als Untoter kann die Zeit unter der Erde nämlich ziemlich lang werden. Also zieht er mit Johannes auf einer alten Dampflok durch die Lande. Und schnell findet sich auch die eine oder andere Seele. Für ein besseres Leben, ein hübscheres Äußeres oder sonstige Annehmlichkeiten tauscht man ja auch gerne etwas ein. Zumal so etwas Altmodisches und Überflüssiges wie seine Seele. Das Geschäft mit dem Seelenhandel läuft also nicht schlecht, doch ein Jahr ist kurz, und schon bald steht Johannes wieder vor dem Herrn mit den Hörnern ...



Über den Autor

Jonathan L. Howard entwirft Spiele und schreibt Drehbücher. Schon seit den frühen 90er Jahren ist er in der Computerspiele-Branche tätig. Johannes Cabal hat zum ersten Mal in der Kurzgeschichte "Johannes Cabal and the Blustery Day" das Licht der Welt erblickt und wurde gleich in der ersten Ausgabe von H.P. Lovecraft's Magazine of Horror veröffentlicht. "Johannes Cabal, der Seelenfänger" ist der erste Teil einer mehrteiligen Serie. Der zweite Teil ist bereits in Vorbereitung.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wird nicht Jedermanns Sache sein, 25. September 2009
Der Wissenschaftler Johannes Cabal hat seine Seele dem Teufel verkauft, um Nekromant zu werden. Auf Deutsch: Totenbeschwörer. Aber dieses Handwerk kennt er mittlerweile und eigentlich möchte er seine Seele zurück. Denn so ganz ohne, das ist irgendwie nicht so das Richtige. Also begibt er sich in des Teufels Höhle, im wahrsten Sinne des Wortes, und bietet dem Satan eine Wette an. Seine Seele will er zurück und er muss dafür innerhalb eines Jahres dem Teufel 100 andere Seelen liefern. Der gibt ihm als Beigabe sogar noch was drauf, damit er seine Wette gewinnen kann. Immerhin sind 100 Seelen ja nicht zu verachten. Also kriegt er einen ausgemusterten Jahrmarkt mit auf dem Weg, der in der Hölle schon aus den Beständen gestrichen war. Und Jahrmärkte sind ja bekannt dafür, dass man da ordentlich verlorene Seelen erwischen kann.

Tja, bei diesem Buch werden sich die Gemüter zwiespalten. Dem normalen Fantasy-Leser wird es vermutlich zu albern sein. Dem absoluten Horrorfan wird es nicht gruselig genug sein, obwohl reichlich obskure Gestalten den Plot bevölkern. Die Stimmung, die dieses Buch bei mir ausgelöst hat, ist schwer zu beschreiben. Ich schwankte zwischen leichtem Amusement und totalen Lachanfällen ob der teilweise herrlich beschriebenen Szenen und Dialogen. Eine kleine Kostprobe: Die gute Laune des Satans hielt, wie bei vielen Managertypen, genau bis zu dem Moment, da er herausgefordert wurde. Jetzt warf er Johannes Cabal einen finsteren Blick zu , und das Lächeln plumpste von seinem Gesicht wie ein Spanferkel von einem Kirchendach. Es war weder spannend noch gruselig. Es war einfach höchst humorvoll und ich würde es als eine neue Art von Comic-Fantasy beschreiben. Dazu passen auch die vielen slapstickartig beschrieben Szenen. Ich jedenfalls habe mich göttlich oder besser teuflisch amüsiert.
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4.0 von 5 Sternen Mal was ganz anderes, 14. November 2009
Johannes Cabal ist ein Nekromant, der einst dem Teufel seine Seele verkaufte, um einige Experimente gewissenlos durchführen zu können.
Doch nach einiger Zeit merkt er, dass dies keine gute Idee war und es sich ohne Gewissen nicht richtig anfühlt. Darum beschließt er, in die Hölle zu reisen und sich vom Teufel seine Seele wiederzuholen. Dieser jedoch will Johannes kostbaren Pfand nicht kampflos wieder hergeben und schlägt dem Nekromanten eine Wette vor, die dieser nur schwer gewinnen kann: Innerhalb eines Jahres soll Cabal 100 Seelen fangen- und dafür seine eigene wiedererlangen. Als Hilfestellung verspricht der Teufel, das Vorhaben nach Kräften zu unterstützen. Johannes sieht an dieser Wette keinen Nachteil und willigt ein.

Wieder auf der Erde angekommen, kontaktieren Johannes allerlei skurrile Gestalten und führen ihn zu einem alten Zug, den der Teufel für den geplanten Seelenfang bereitgestellt hat. Und da der Herr der Finsternis mehrere solcher Wetten am Laufen, und es sich erwiesen hat, dass Jahrmärkte ein Seelenmagnet sind, soll Johannes den Zug zu eben solchem umfunktionieren.
Dazu benötigt er die Hilfe seines Bruders, der natürlich auch kein Sterblicher, sondern ein äußerst eigensinniger Vampir ist und mit Johannes noch ein Hühnchen zu rupfen hat.
Als der Seelenexpress so richtig in Fahrt zu kommen scheint, passiert Unvorsehbares, das nicht mit rechten Dingen zugehen kann- denn Satan will die Wette auf jeden Fall gewinnen

Seelenfänger von Jonathan L. Howard ist ein erfrischend anderes Buch, dass sowohl einige grausame Szenen als auch so manches an Action in sich birgt, den Wortwitz trotzdem nicht vernachlässigt. Und genau dieser macht gut ein Drittel des Buches aus. Man kann sich teilweise vor Lachen nicht mehr halten.
Und da die Mischung aus vielerlei Komponenten stimmt, kann man auch über die wenigen kurzen Längen und die eher seichte Handlung ganz einfach hinwegsehen.
Die (sehr skurrilen) Charaktere sind gut ausgearbeitet und haben alle ihre Eigenheiten und Marotten. Welche, verrate ich natürlich an dieser Stelle nicht.
Einzig die etwas verworrene Erzählweise und die teilweise schwer nachvollziehbaren Ortswechsel werten das Buch ein wenig ab.
Dafür entschädigen die Dialoge wieder ungemein.
Fazit: Ein schwer einzuschätzendes, sehr lustiges Buch, dass ich gerne jedem empfehle, der mal was anderes lesen will
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5.0 von 5 Sternen Köstliches Amusement der etwas anderen Art, 29. Oktober 2009
Seelenfänger ist der Debütroman von Jonathan L. Howard. In der Geschichte geht es um Johannes Cabal, der seine Seele dem Teufel verkauft hat, um das Wissen der Nekromantie zu erlangen. Leider nützt ihm das Know-how nicht viel, denn ohne seine Seele kann er seine Forschungen nicht zum Abschluss bringen. Es bleibt ihm also nichts anderes übrig, als den Weg in die Hölle anzutreten und seine Seele zurück zu fordern. Wer aber mit dem Teufel schon einmal zu tun hatte, weiß, dass er auf seinen Seelen sitzt, wie der Drache auf seinem Schatz. So bleibt Johannes nichts anderes übrig, als mit dem Teufel eine Wette einzugehen, bei der er 100 Seelen binnen eines Jahres sammeln muss. Fairerweise gibt der Teufel Johannes das entsprechende Rüstzeug, um diese Aufgabe zu meistern: einen Jahrmarkt. Leider hat Johannes aber so gar keine Ahnung von Spass und was man auf einem Jahrmarkt als Zeitvertreib und Zerstreuung machen kann. Hilfe holt er sich in Form seines Bruders Horst, ein Vampir, der auf Grund einiger Differenzen aber gar nicht gut auf Johannes zu sprechen ist.

Der Roman lässt sich schnell und einfach lesen. Der Autor schafft es eine glaubwürdige Welt aufzubauen und mit runden Charakteren zu beleben. Es ist amüsant zu lesen, wie sich Johannes mit den teuflischen Mitarbeitern seines Jahrmarktes auseinandersetzen muss und man kann sich problemlos in die einzelnen Charaktere hineinversetzen.

Seelenfänger gehört zum Genre der (Urban)Fantasy. Der Stil des Autors ist gleichermaßen einfach wie fesselnd. Freunde des schwarzen Humors werden ihre helle Freude an diesem Werk haben. Die trockenen Kommentare des Protagonisten und auch die der anderen Charaktere lösen immer wieder Heiterkeitsstürme aus. Man kann gespannt auf die Fortsetzung warten...
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Vor 1 Monat von callisto veröffentlicht

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